Am Ostersonntag wurde bei der Osterprozession mit allen Vereinen und der Pfarrgemeinde die wunderschön gestaltete Osterkerze von Resi Plaschzug, die Statue des auferstandenen Heilands von Gerhard Huber und die Monstranz von Priester Fritz Trstenjak unter dem Himmel mit musikalischer Begleitung durch unsere Marktmusikkapelle durch unseren Ort getragen.
Mit Pauken, geschlagen von Ministrant und Mitglied des Musikvereines Oliver Kager und Geige von Lisa Müllerferli, sowie Querflöte von Philipp Moser und dem Kirchenchor Prima Musica Lieboch unter der Leitung von Siegfried Kager feierten wir dann einen wahrhaftigen Auferstehungsgottesdienst in der Pfarrkirche.
Eine Wortgottesfeier mit Kommunion in der Osternacht mit Diakon Wolfgang Garber und dem Kirchenchor Prima Musica Lieboch.
Mit der Feuersegnung am Kirchplatz, danach dem Einzug in die dunkle Kirche mit der Osterkerze und dem Exsultet begann die Lichtfeier. Das Licht wurde weitergegeben an die Gottesdienstbesucher_innen. Bei der Wortgottesfeier kamen beim Gloria die Glocken und das Licht zurück. Das Halleluja tönte, der Weihrauch stieg empor.
Nach der Tauffeier und der Weihe des Taufwassers und der großen Heiligenlitanei wurden bei dieser würdigen Feier alle Menschen gesegnet.
Die Orgel mit dem Osterhalleluja, die Musik, der Duft, die feiernde Gemeinde machen die Freude dieser heiligen Nacht aus!
Beim Kinderkreuzweg wurde zirka 30 Kindern die Leidensgeschichte Jesu mit Symbolen und Bildern rund um Kirche und Pfarrheim von Monika Rainer und Julia Herk-Pickel kindgemäß nahegebracht.
Der Karfreitag wurde in Stille vor dem leergeräumten Altar mit den Zeichenhandlungen der Kreuzverehrung, den großen Fürbitten und der Grablegung begangen. Gestaltet wurde die liturgische Feier von Thomas Possert und einem Ensemble rund um Siegfried Kager.
Gründonnerstag, 2. April 2026 • Pfarrkirche Lieboch
Die gesamte Seelsorgeraumfamilie versammelte sich auch heuer wieder am Gründonnerstag, um gemeinsam das letzte Mahl Jesu zu feiern. Diesmal trafen wir uns wieder in Lieboch.
Bei diesem Mahl nahm Jesus das Brot, brach es, reichte es seinen Jüngerinnen und Jüngern und sagte: „Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird.“ Doch Jesus ging noch einen Schritt weiter: Er wusch die Füße seiner Freunde – nicht als Zeichen von Macht, sondern von Liebe und Dienstbereitschaft. Deshalb wurden stellvertretend zwei Personen jeder Pfarre von Pfarrer Claudiu Budău und Diakon Franz Habith die Füße gewaschen.
Musikalisch wunderbar umrahmt wurde die Feier vom Seelsorgeraumchor unter der Leitung von Siegfried Kager. Im Altarraum feierte unser gesamtes Seelsorgeteam sowie die Diakone mit. Nicht zu vergessen die etwa 20 Ministrantinnen und Ministranten aus unseren Pfarren. Auch Lektoren und Kommunionspenderinnen aus allen sechs Pfarren gestalteten die Feier mit.
Anschließend an die Heilige Messe waren wir noch zum Innehalten bei der Ölbergandacht eingeladen.
Ein großes „Vergelt’s Gott“ allen, die diese schöne Feier ermöglichten.
Aufgrund der Wetterlage wurde die Feier in die Kirche verlegt. Eine große Abordnung der Marktmusikkapelle fand auch in der Kirche Platz und trug zur Feier wesentlich bei.
Wir zogen mit den Kindern, die ein Spalier bildeten und Jesus mit den Palmbuschen zugewunken und gesungen haben, ein. Diakon Franz Habith und Pastoralreferentin Ines Kvar interviewten einige „Jerusalemer Bürger_innen“ zu ihrer Meinung zu diesem Jesus von Nazareth. Das war eine spannende neue Form anstatt der Predigt und ging der Frage nach, wer dieser Jesus ist.
Die Passion, also die Leidensgeschichte, wurde in kindgemäßer Form bei diesem Familiengottesdienst mit verteilten Rollen vorgetragen und mit Bildern unterstützt. Die gesamte volle Kirche feierte diese schöne Wort-Gottes-Feier mit Segen für die Erstkommunionkinder und begeisterter Musik des Kilichores unter der Leitung von Kathrin und Edith Müllerferli.
Die Frau am Jakobsbrunnen hat keinen Namen, aber eine Geschichte. Sie selbst fühlt sich nicht würdig, einem jüdischen Mann Wasser zu schöpfen. Doch Jesus sieht über ihre Sünden hinweg und erkennt das Gute in ihr. Er begegnet ihr mit Offenheit und schenkt ihr neues Vertrauen.
Jesus selbst ist das lebendige Wasser, das alle stärkt und neues Leben schenkt. Das Kreuzzeichen, das die Liturgen mit dem Wasser aus dem Taufbecken in unsere offene Hand zeichnen, erneuert unsere Taufe. Es soll uns daran erinnern, dass wir von Gott angenommen sind.
Danke an den Jugendchor Lieboch, der den ökumenischen Gottesdienst musikalisch gestaltet hat.