Dieses Jahr fand das alljährliche Jungscharlager vom 24. bis 28. August statt. Wie die letzten beiden Jahre war die Gruppe, bestehend aus 18 Kindern, neun BetreuerInnen und unseren zwei wunderbaren Köchinnen, wieder im Pfarrhof der Kirche Osterwitz in Deutschlandsberg untergebracht.
Neben Ballspiel-Klassikern wie Merkball, Völkerball oder Federball hat das BetreuerInnen Team auch einige Gruppenspiele geplant und organisiert. Um die Lagerflagge gestalten zu können, mussten sich die Kinder zum Beispiel die benötigten Farben bei unterschiedlichsten Stationen erspielen. Danach wurde gemeinsam ein bunter Wimpl bemalt, der nun als Andenken im Jungscharraum hängt.
Da zur gleichen Zeit die Jungschargruppe der Pfarre St. Peter im Nebenort ihr Jungscharlager hatte, gab es heuer zum ersten Mal auch die Möglichkeit, die Tradition des Wimplstehlens wieder aufleben zu lassen. In der zweiten Nacht wurde im Zuge einer Wasserschlacht die halbe Fahne der anderen Jungschargruppe erobert. Die BetreuerInnen der Gruppe aus St. Peter haben daraufhin in einer Nacht und Nebel Aktion unseren Wimpl gestohlen.
Wie jedes Jahr durfte auch eine Wanderung nicht fehlen. Bei einer Pause im Wald wurden fleißig Häuser gebaut und einige Runden Merkball gespielt. Der Rückweg dauerte etwas länger, da unbeabsichtigt neue Gebiete des Waldes erkundet wurden.
Ein großes Highlight für die Kinder war das Nachtschmuggeln in der letzten Nacht. Dabei konnten sich alle noch ein paar Süßigkeiten aus einer Schatzkiste erschmuggeln. Aber auch die Kreativität kam nicht zu kurz, denn am letzten Tag studierten einige Kinder ein Theaterstück ein, welches kurz vor der Abreise aufgeführt wurde.
Damit die hungrigen Kindermägen immer ausreichend gefüllt sind, waren wie jedes Jahr Katharina Wesener und Cornelia Steiner für die kulinarische Versorgung zuständig. Mit traditionellen österreichischen Gerichten konnten die beiden alle überzeugen und vor allem stets die benötigte Energie für ganz viele Abenteuer liefern.
Insbesondere bedanken wir uns bei den Gemeinden Peggau, Deutschfeistritz und bei den Familien Viertler, Jaritz und Feichtenhofer für die großzügigen Geld- und Essensspenden. Ebenfalls gilt unser Dank allen Kindern, die diese wunderschöne Woche mit uns gemeinsam verbracht haben. Ihr habt diese fünf Tage auch für uns BetreuerInnen unvergesslich gemacht. Ohne euch hätte dieses Abenteuer nicht stattfinden können.
Danke!
Am 25. Juli machten sich rund Wallfahrerinnen und Wallfahrer aus Deutschfeistritz und Krautwasch auf den Weg zur Wallfahrtskirche Maria Schnee auf der Gleinalm, um das Fest des heiligen Jakobus zu feiern. Bei herrlichem Wetter fanden sich zahlreiche Gläubige zur Festmesse ein.
In seiner Predigt betonte Pfarrer Dr. Horst Hüttl, dass wir alle berufen sind, Hirten zu sein – in unseren Familien ebenso wie überall dort, wo wir Verantwortung übernehmen. Ein helfendes Miteinander, wo Gott im Blick, mache eine Gemeinschaft stark.
Mit diesem Gedanken segnete segnete Pfarrer Dr. Horst Hüttl alle Wallfahrerinnen und Wallfahrer und wünschte ihnen noch einen schönen Aufenthalt und einen guten Heimweg.
Am 28. Juni feierte unsere Pfarre wieder das Fest der Ehejubilare. Gemeinsam mit Ehepaaren, die seit wenigen Monaten verheiratet sind, sowie Paaren, die bereits auf mehr als 50 gemeinsame Ehejahre zurückblicken dürfen, wurde ein festlicher Gottesdienst gefeiert.
In seiner Predigt fand unser Pfarrer besonders schöne Worte: „Die Liebe macht nicht blind – vielleicht die Verliebtheit. Die Liebe macht sehend.“ Dieser Gedanke begleitete die Feier und erinnerte daran, was eine Ehe über viele Jahre trägt.
Mit den besten Glück- und Segenswünschen für viele weitere gemeinsame Jahre wurde den Jubelpaaren Gottes Segen zugesprochen. Beim anschließenden gemütlichen Agape klang das schöne Fest in froher Gemeinschaft aus.
In unserer Pfarre feierten wir am Sonntag, 14. Juni das Fest der Firmung. Traditionell findet die Feier vor der Kulisse der alt-ehrwürdigen Kirche am Kirchberg über Deutschfeistritz als Freiluft-Veranstaltung statt!
Firmspender war auch in diesem Jahr Abt Philipp Helm vom Stift Rein. Die 37 Jugendlichen hatten sich seit November in 4 Gruppen getroffen und wurden von unserm Firm-Team intensiv begleitet. Teilnahme an der Spiri-Night im Stift Rein, Exkursionen nach Graz zur Früh-Geburten-Station im LKH und in die JVA- Karlau, ein ökumenischer Projekt-Tag „Erinnerungskultur“ an die KZ-Außenstelle Hinterberg, ein Kreuzweg und eine Vollmond-Wanderung boten den Jugendlichen viele Möglichkeiten, sich auf einen künftigen Glaubensweg als junge Christen einzulassen.
Ja, und nun kam der besondere Tag der Firmung! Sehr viele waren auf den Kirchberg geströmt oder nutzten den Service der Shuttle-Busse. Und sie hörten die stimmungsvollen Lieder des Chores „Stirish Tonart“ unter der Leitung von Martin Mikulik und die Texte der Lesungen aus der Heiligen Schrift, wie die Jünger damals und wie wir auch heute „Gottes große Taten verkünden!“
Abt Philipp wählte für seine Predigt die Zeichensprache der Pfadfinder und hatte damit eine sehr aufmerksame Zuhörerschaft!
Es war ein berührender Gottesdienst, der am Schluss in die wunderbare Feier der Agape überging.
Herzlichen Dank an die großartige Organisation dieses Tages. Mein besonderer Dank geht an die vielen MinistrantInnen und ihr frohes und konzentriertes Mitfeiern sowie an Herrn Pfarrer Horst Hüttl, insbesondere für sein Vertrauen in seine tüchtigen und umsichtigen MitarbeiterInnen!
Abschließend ein Gebet vom Textblatt der Feier zum persönlichen Vertiefen:
„Gott, komme jetzt und dann, heile unsern Sinn: segne Frau und Mann, schenk uns Neubeginn!
Gott, wandle jung und alt, heile unsern Sinn: löse die Gewalt, schenk uns Neubeginn!
Gott, eine arm und reich, heile unseren Sinn: in der Liebe alle gleich, schenk uns Neubeginn!
Gott, vereine Mensch und Tier, heile unsern Sinn: Alles lebt von dir, schenk uns Neubeginn!
Gott, die Erde wankt und schreit, heile unsern Sinn: gib uns zur Umkehr Zeit, schenk uns Neubeginn.
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“
Am 9. Mai 2026 feierten 25 Kinder der Volksschule Peggau ihre Erstkommunion. In den Monaten der Vorbereitung machten sich die Kinder gemeinsam auf den Weg, um mehr über den Glauben, die Gemeinschaft und die Freundschaft mit Jesus zu erfahren. Im festlichen Gottesdienst durften sie erstmals die Heilige Kommunion empfangen. Gemeinsam mit ihren Familien, Patinnen und Paten sowie der Pfarrgemeinde wurde dieser besondere Tag gefeiert. Die Freude und das Miteinander standen dabei im Mittelpunkt.